Digitalisierung bei Pflegebetten: Die Pflege wird smarter

Digitale Assistenz nach Augenmaß schafft mehr Zeit für die persönliche Betreuung in der Pflege

Einleitung

"Digitale Transformation" und "digitaler Wandel" sind als Modeworte derzeit praktisch überall zuhören. Was bedeutet diese rasante Entwicklung für die Altenpflege und wie können Pflegekräfte und Bewohner davon profitieren?

Woher kommt der Begriff?

Der Begriff stammt ursprünglich aus der Informationstechnik und beinhaltet die Überführung analoger Größen in diskrete Werte, die sich leicht elektronisch speichern und verarbeiten lassen. Der Rückgang der Speicherkosten auf digitalen Medien ist erstaunlich: Während man Anfang der 80iger für das Speichern eines Gigabytes etwa 700 000 Euro bezahlte, kostet dies heute auf einem USB-Flash-Stick nur noch etwa 0,30 Euro.

Was bringt uns die Digitalisierung?

Heute sind Dinge möglich, die vor zwei Jahrzehnten noch in das Reich der Fabel verwiesen wurden. Hier einige Beispiele: Sensoren, Automatisierung, globale Vernetzung, mobile Apps, Echtzeit-Informationen, digitale Assistenten und selbsteuernde Autos. Im Bereich der Robotik und künstlichen Intelligenz hat man enorme Fortschritte gemacht.

Warum gestern definitiv vorbei ist

Manche Menschen mögen sehnsuchtsvoll in die relative Stabilität vergangener Jahrzehnte blicken, die aus heutiger Sicht vielleicht irgendwie erstrebenswert erscheinen — komfortabel, bequem, aber nur scheinbar stabil und sicher. Man kann das Rad der Geschichte jedoch nicht zurückdrehen.

Was Digitalisierung nicht ist

Entgegen manchen Meinungen wird ein Unternehmen nicht dadurch digital, dass die Informationstechnologie-Abteilung eine neue Software oder Notebooks einführt oder dass es nun Videomeetings, Apps und Smartphones gibt — diese Maßnahmen sind lediglich einige Ausdrucksformen der digitalen Transformation. Digitalisierung erfordert vielmehr ein Umdenken und einen Perspektivwechsel in den Köpfen der Entscheider und Leistungsträger. Kompatible und konnektive Lösungen können die Pflegekräfte im Alltag unterstützen.

Die Rolle von digitalen Assistenz-Programmen in der Pflege

Die intelligente Vernetzung von Arbeitshilfen und Umgebung hilft, die hohen Herausforderungen in der Pflege zu meistern. Die digital integrierten Prozesse und die altersgerechten Assistenzsysteme (AAL) werden die Pflege, so wie wir sie kennen, verändern - und zwar prinzipiell zum Vorteil von Pflegekräften und Pflegebedürftigen.

Die Technologie wird immer leichter bedienbar. Informationen werden gut aufbereitet und sind jederzeit abrufbar. Die Pflegekräfte werden von einigen Routineaufgaben (wie beispielsweise der zeitaufwändigen Dokumentation) entlastet. Der Vorteil: Den Pflegekräften eröffnen sich mehr Zeiträume für die persönliche Betreuung und sie können sich mehr auf den Menschen konzentrieren.

Auch den Bewohnern bringt die Technologie viele Vorteile.
Die neuen vernetzten Sensoren stärken die Basis für individuelle Unabhängigkeit und eine höhere Lebensqualität.


Die innovativen digitalen Assistenz-, Notruf- bzw. Kommunikations-Optionen geben den Bewohnern das Gefühl, dass praktisch immer jemand in der Nähe ist bzw. schnell herbeigerufen werden kann - dies schafft mehr Sicherheit im Alltag.

Fazit

Bei Betten und Pflegebetten in professionellen Pflegeeinrichtungen, in Krankenhäusern sowie bei der häuslichen Pflege wird moderne Technik, insbesondere digitale Assistenz-systeme, den Pflegekräften helfen, sich mehr auf den Menschen zu konzentrieren.